Monatsarchiv für August 2006

Langfristige Auswirkungen ignorierter Legasthenie

Freitag, den 25. August 2006

Legasthene/dyskalkule Kinder müssen sich auf Grund ihrer differenzierten Wahrnehmung im Unterricht viel stärker konzentrieren als nichtlegasthene oder nichtdyskalkule Kinder. Dadurch verbrauchen sie mehr Energie. Die Aufnahmefähigkeit nimmt schneller ab, der Mangel an Konzentrationsfähigkeit führt zu einem Rückgang der Mitarbeit und einem mangelhaften Erwerb des Unterrichtstoffes.

Mit den einsetzenden Misserfolgen beginnt der Teufelskreis:
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Eintägiger ADHS-Kongress in Sindelfingen am 11. November 2006

Freitag, den 18. August 2006

Am Samstag den 11. November 2006 findet der 10. Kongress mit dem Titel “Aufmerksamkeitsdefizit- /Hyperaktivitätsstörung bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen” statt, der vom Bundesverband Aufmerksamkeitsstörung/Hyperaktivität e.V. und dem ADS e.V. organisiert wird. Die Kongressgebühren betragen 65 Euro und der Veranstaltungsort ist die Stadthalle in Sindelfingen bei Stuttgart.
Als Referenten konnten gewonnen werden: Frau Dr. Helga Simchen (“Frühdiagnose und Frühbehandlung”), Dr. Skrodzki (“Systemkomplex ADHS in verschiedenen Alterstufen”) und Prof. Hans Ruder, der über die stationäre Therapie bei Kindern und Jugendlichen mit ADHS berichten wird. Weitere Vorträge ergänzen das Programm. Ausführliche Informationen zur Anmeldung finden sich unter dem angegebenen Link.

http://www.vhs-kongresse.de/kongress_details/9/8.html

90 hessische Schulen bieten Hochbegabtenförderung an

Donnerstag, den 17. August 2006

Das Hessische Kultusministerium hat auf die landesweit verstärkte Nachfrage von Eltern zu möglichst wohnortnahen konkreten Förderangeboten für Hochbegabte in Grund- und weiterführenden Schulen zügig und nachhaltig reagiert. Seit Jahresbeginn 2004 kann sich jede hessische Schule um das Gütesiegel einer hochbegabungsfördernden Schule bewerben. Grundschule Hessen (weiterlesen…)

Fragebogen zum subjektiven Erleben von legasthenen Erwachsenen

Dienstag, den 15. August 2006

Diese Umfrage sollte von legasthenen Erwachsenen ausgefüllt werden.

Hier gelangen Sie auf die Umfrage:

http://83.64.5.10/schoitsch//index.php?sid=1&newtest=Y

Hessen nimmt Rücksicht auf Dyskalkulie in der Grundschule

Montag, den 14. August 2006

Nach den Ferien wird zwar nicht alles, aber einiges anders an Hessens Schulen.

Lese-, Rechtschreib- und Rechenschwäche:
Erstmals werden auch in der Grundschule Schüler mit besonderen Schwierigkeiten im Rechnen erfaßt (bisher war das in den ersten vier Klassen auf Lese- und Rechtschreibschwäche begrenzt).

Nachteilsausgleich: Schülerinnen und Schüler mit Funktionsbeeinträchtigungen, Behinderungen oder besonderen Schwierigkeiten beim Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen erhalten individuelle Förderung. Neu ist auch der sogenannte Nachteilsausgleich: Legasthenie oder Dyskalkulie werden in der Notengebung positiv berücksichtigt. Im Extremfall gilt Notenschutz, das heißt, auf die Note kann ganz verzichtet werden.

Rechtschreibung: Mit Beginn des neuen Schuljahres gilt die amtliche Regelung der Rechtschreibung in der Fassung von 2006 als verbindliche Grundlage für den Unterricht an allen hessischen Schulen. Die gültige Fassung von Regeln und das Wörterverzeichnis sind im Internet (www.rechtschreibrat.com) zugänglich. Nach einem Erlaß des Kultusministeriums vom Mai dieses Jahres werden jedoch bis zum 31. Juli 2007 Schreibweisen, die duch die amtliche Reglung überholt sind, nicht als Fehler markiert und bewertet.

Textauszug aus Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 13.08.2006, Nr. 32 / Seite R2