Monatsarchiv für Oktober 2007

Man kann nie genug wissen über Legasthenie, LRS und Dyskalkulie

Donnerstag, den 18. Oktober 2007

Kostenlose PDF Bücher


Der Erste Österreichische Dachverband Legasthenie stellt neue Onlinepublikationen kostenlos im PDF Format zur Verfügung. Legasthenietrainer nutzen diese Bücher zur Fortbildung. Der Zugang zu den Büchern ist nicht beschränkt und öffentlich. Sie finden die Bücher ab sofort unter http://news.legasthenietrainer.com

Legasthenie im Geigenunterricht Katrin Hender

Es gibt Menschen, die mit Musiknotensymbolen absolut nichts anfangen können. Sie ziehen sich deshalb nicht selten den Unmut von Musiklehrern zu und werden von diesen als faul oder gar dumm empfunden. Beobachtet man legasthene Menschen, so trifft diese Unsicherheit im Umgang mit Musiksymbolen fast 100% zu. Wobei man aber bemerken muss, dass viele legasthene Menschen auch durchaus musikalisch sind und sogar schwierige Instrumente lediglich nach Gehör spielen können.

Legasthenie im Kindes- und Erwachsenenalter Dr. Iris Lippitsch-Ludwig

Diese wissenschaftliche Arbeit gibt einen umfassenden Blick in verschiedene Bereiche der Thematik. Sie beschäftigt sich einerseits mit historischen Fakten und gibt einen guten Überblick über neuere Forschungen. Sie behandelt die Tatsache, dass Legasthenie und Lese-Rechtschreibschwäche, die zumeist synonym verwendet werden, nicht das gleiche sind und zeigt auch die Probleme von Erwachsenen auf, die legasthen sind.

Legasthenie im Erwachsenenalter Dr. Astrid Kopp-Duller

„Legasthenie wächst sich aus“, diese Weisheit, die gar keine ist, an die man sich lange zu klammern versuchte, hat wohl endlich ausgedient. Im vorliegenden Werk wird neben einer kurzen Einführung in die Thematik der Legasthenie, die von großer Wichtigkeit ist, weil auch der Betroffene unbedingt die Hintergründe seiner Problematik erkennen soll, ein besonderer Schwerpunkt auf die praktische Hilfestellung gelegt.

Elemente der Montessori-Pädagogik in der Arbeit mit legasthenen Menschen Nina Hellwig M.A.

Die Montessoripädagogik, die Montessorimethode stellt das Kind und seine Individualität in den Mittelpunkt. Dr. Montessori glaubte an den Eigenwert des Kindes. Vergleiche mit traditionellen Standardnormen sind nicht erwünscht. Stattdessen wird der Standpunkt vertreten, dass Kinder frei lernen sollten, ohne Kritik, die natürlich bei jedem Menschen demotivierend wirkt. In der vorliegenden Arbeit wird sehr klar dargestellt, welche Vorteile die Montessoripädagogik auch für legasthene Kinder bringt, wenn man den Ideen von Frau Dr. Montessori klar folgt.

Legasthenie in der Fremdsprache Englisch Isabell Maria Lanzinger

Deutschsprachige legasthene Schüler haben auch im Englischen zumeist Probleme mit der Richtigschreibung. Sie erfassen zwar zumeist mündlich die Sprache sehr schnell, scheitern jedoch beim Schriftlichen. In der vorliegenden Arbeit wird dargestellt wie man legasthenen Kindern helfen kann die englische Sprache in Wort und Schrift zu erlernen.

EU-Abgeordnete fordern: Dys-kriminierung vermeiden!

Dienstag, den 16. Oktober 2007


Störungen der Sprachentwicklung, der zielgerichteten Körpermotorik, Legasthenie, Rechenschwäche und Aufmerksamkeitsstörungen: Probleme, unter denen viele Kinder leiden und die zu lebenslangen Schwierigkeiten und zur Ausgrenzung führen können, wenn sie nicht früh erkannt und behandelt werden. Die EU-Abgeordneten haben in der vergangenen Plenartagung eine Erklärung dazu angenommen, mit der das Parlament fordert, „Dys-Kinder“ besser zu unterstützen und die Früherkennung zu verbessern.
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Nachlese: 1. Symposium – Dachverband Legasthenie Deutschtand e.V. an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Montag, den 8. Oktober 2007

Am 6.10.2007 fand an der Friedrich-Schiller-Universität Jena das “1. Symposium des Dachverbandes Legasthenie Deutschland e.V.” statt. Neben Mitgliedern des DVLD e.V. und diplomierten Legasthenietrainern, konnten wir zahlreiche Besucher aus neun Bundesländern auf dem Symposium begrüßen. Den Teilnehmern wurden eine CD, eine Quick-Referenz-Map, ein Flyer des DVLD e.V. und eine Teilnahmebescheinigung übergeben.

Das Symposium wurde durch die Vorsitzende des Dachverband Legasthenie Deutschland e.V. eröffnet. Die Arbeit des DVLD e.V., mit Impressionen vorangegangener Veranstaltungen, sowie die Arbeit der diplomierten Legasthenietrainer (EÖDL) wurden vorgestellt.

Frau Gabriele Knierim berichtete über ihre “Erfahrungen mit der Lese Werkstatt”. Zur optimalen Umsetzung des Konzeptes arbeitete Frau Knierim mit einer Kinderbuchautorin zusammen, die unter besonderer Beachtung der Fehlerwortlisten aus unserer Ausbildung, die Geschichte “Die Kokosnussbande” schrieb, so dass jetzt eine Geschichte mit integriertem Förderkonzept vorliegt. Ihre Arbeit, wie auch die Geschichte, sind so erfolgreich, dass der KLL und ein Verlag die Veröffentlichung vorgesehen haben.

Frau Mären Lunkewitz gestaltete ihren Vortrag über die “Förderung der Basisfähigkeiten von Wahrnehmung, motorischer Koordination, Handlungskompetenz und Sprache a/s Grundlage für stressfreies Lernen” praktisch und lud die Teilnehmer zum Mitmachen ein. Eine Filmsequenz unterlegte ihre Ausführungen.

Frau Dr. Gerstenberger-Ratzeburg berichtete anschließend über “Hochbegabung”

Was ist Hochbegabung?
Wie ist Hochbegabung erkennbar?
Was kann mit Erkennung und Förderung
begabter und hochbegabter Schüler/innen erreicht werden?
Was geschieht, wenn begabte Kinder nicht erkannt werden?
Welche Tests kommen zum Einsatz?

Antworten auf diese Fragen und rechtliche Belange waren Inhalt des Vertrages.

Herr Torsten Seime (Schulleiter der Futurum-Vogtland-Schule) und Frau Ina Gabler (Schulleiterin der Evangelischen Grundschule Limbach) präsentierten gemeinsam die “Futurum-Vogtland-Schule – das neue Schulkonzept” Angelehnt an die Konzeption der Futurum-Schule in Stockholm (Partnerschule), werden Schüler/innen der fünften Klassen im Vogtland die Möglichkeit haben, diese neue Schulform zu “erfahren”. Beide Referenten waren in Stockholm, um mit vertieften Eindrücken ihre Arbeit anzutreten. Eine Einladung zum “Exzellenzforum des Deutschen Schulpreises in Loccum” bestätigt, dass sie auf einem richtigen Kurs sind.

Zu allen Beiträgen standen die Referenten zur Beantwortung der zahlreichen Fragen zur Verfügung. Auch die Pause wurde zum intensiven Erfahrungsaustausch und einem
Besuch unseres Büchertisches genutzt. Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg hat das Symposium als Lehrerweiterbildung anerkannt.
Wir bedanken uns bei unseren Referenten, allen Anwesenden für die interessanten Fragen und Diskussionsbeiträge, bei den Mitorganisatoren des Symposiums Andrea Schulz und Mirko Mieland, dem Büro Klagenfurt für die PR in der ALN sowie der Universität Jena für die geleistete Unterstützung.

Christiane Weidlich
Vorstandsvorsitzende
DVLD e.V.

1. Symposium – Dachverband Legasthenie Deutschtand als PDF mit Bildern.

1. Symposium des DVLD 6.10.2007

Freitag, den 5. Oktober 2007

Das erste Symposium des DVLD e.V., am 06. Oktober 2007, an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, wird vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg als Lehrerfortbildung anerkannt.